Willkommen…Glauben!

Ihr Lieben,

als ich vor einigen Jahren nach Berlin zog, wohnte ich das erste Mal unter unglaublich vielen Menschen, die alle unterschiedlich leben.

Manche lieben es klassisch mit Haus und Kind im Grünen, andere lieben das bunte Durcheinander der Stadt. Manche glauben an Gott, andere nur an sich selbst. Aber uns alle vereint der Glaube an Freiheit. Eine, in der es nicht verrückt ist, auf sein Herz zu hören. Seinen Instinkten zu folgen, und so einzigartig zu sein, wie unsere Seele es vorgibt.

Ich hatte lange nach diesem Lebensgefühl gesucht, war dafür viele Male umgezogen. Aber erst in Berlin, kam es wirklich in meinem Herzen an: Es gibt unendlich viele Arten, wie Du leben kannst! Zu glauben, ist ein Gerüst- und der Boden für meinen Keim.

Willkommen Glauben

Gott, Engel, Schicksal, Wunder, Hoffnung, helfen mir, wenn ich spüre, dass ich mit all der Freiheit zu entscheiden, überfordert bin. Sie stützen mich in den Momenten, wenn das Leben nicht in meinen eigenen Händen liegt.

Denn unter uns: Freiheit bringt auch die Angst mit sich, etwas falsch zu machen. Eine falsche Entscheidung zu treffen, Dich selbst zu verlieren. Das, woran Du glaubst, zu verraten. Und ich sage Dir ganz ehrlich: All das passiert von Zeit zu Zeit! Das ist es, was sich Leben nennt.

Und irgendwann bekommst Du ein Gefühl dafür, wann es falsch ist. Lernst, dass es richtig ist, wenn Dein Inneres aufatmet. Wenn Du Dich leicht fühlst, weil Du leben kannst, woran Deine Seele glaubt.

Zwischen all den Möglichkeiten findest Du Deinen eigenen Weg und lernst die auszublenden, die Zweifel säen- und von denen zu lernen, die anderer Meinung sind. Wir alle leben zwischen Glauben und Wissen, böse und gut, Gefühlen und Fakten, Liebe und Angst.

Irgendwo zwischen all diesen Gegensätzen wartet er- der Weg, der für Dich bestimmt ist. Er baut sich aus dem Mut, so zu leben, wie Du glaubst.

Deine L*

„So, wie Du glaubst – ist so, wie Du lebst.“

Mark Forster

Mein grüner Balkon

Mein Traum war es schon immer in den Garten zu gehen und aus meinem eigenen Gemüsegarten die Zucchini zu ernten, die frischen Tomaten zu pflücken auf mein frisch gebackenes Brot zulegen mit Himalaya Salz und frischem Pfeffer, dazu Schnittlauch und Petersilie. Ein Genuss. Leider ist dieser Traum bis heute nicht in solchen Dimensionen in Erfüllung gegangen.

 

Als Stadtmensch ist es schwierig auf so eine große Fläche Zugriff zu haben, aber dennoch nicht unmöglich. Heute liebe ich meinen Balkon. Ein kleines Paradies mitten im fünften Stock. Eine kleine Gartenoase mit Tomaten, Radieschen, Erbsen und vielen Kräutern, die jeden Tag mein Herz vor Freude springen lassen. Meine Nase liebt den Duft von Basilikum und Rosmarin. Ich liebe den Frühling, meinen Gemüsebalkon und meine kleine nachhaltige Wohlfühloase.

 

Gemüse auf dem Balkon

Als Stadtmensch möchte man das Feeling der Selbstversorgung nicht aufgeben. Kompromisse müssen gemacht werden, da auf einer kleinen Fläche nicht alles angepflanzt werden kann. Aber dennoch steht Abwechslung ganz vorne und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 

Guck Dir Deinen Balkon an. Ist er durch die Sonne lichtdurchflutet oder eher schattig? Demnach kannst Du dann auch schauen, welche Gemüsesorten sich genau für Deinen Balkon eignen. Ich liebe die Vielfalt und die Abwechslung. Allein schon aus Platzgründen bevorzuge ich die Mischkultur, das heißt, ich habe meine Obststräucher neben Schnittblumen, Kräutern und Gemüse angepflanzt. Hier gebe ich Schädlingen und Krankheuten keine Chance und nutze jeden Millimeter. Aber auch bei der Mischkultur solltest Du darauf achten, welche Gemüsesorten sich vertragen und welche lieber getrennt voneinander werden sollten.

Mein grüner Balkon

Alles ausnutzen

Tomaten, Auberginen und Gurken lieben, so wie ich, die Sonnenseite in Deinem Gemüsebalkon. Salat oder Spinat haben es lieber schattig. Ich habe Dir einige Gemüsesorten zusammengestellt:

  • Tomaten, die müssen nur vor Regen und Frost geschützt werden
  • Pflücksalat: sonnig bis halbschattiger Platz. Aussaat März bis August
  • Zuckererbsen: Lieben Sonne, die Nähe zu Dill, Salat und Radieschen. Aussaat April und Juli
  • Radieschen
  • Kräuter in allen Formen und Farben
  • Bohnen
  • Paprika
  • Spinat
  • Rucola
  • Minze
  • Koriander
  • Endiviensalat
  • Schnittlauch
  •  

Platz für die Wurzeln

Damit Du Dich auch bald in Deinem Gemüsebalkon wohlfühlst, müssen wir das Obst und Gemüse zum Wachsen bringen. Hierbei eignet sich das das Prinzip des Vertical Farmings, das heißt, wir gehen mehr in die Höhe als in die Breite. Die Wurzeln können sich optimal ausbreiten und wir haben gleichzeitig Platz gespart. Jetzt heißt es, säen, gießen, pflegen und sich auf die große Ernte freuen.

Meine Wohlfühloase – mein Gemüsebalkon.

Mit eine paar kleinen Handgriffen und Ideen lassen sich Gartenträume sehr schnell verwirklichen. Dabei muss ein Haus und ein großer Graten nicht der Rahmen dafür sein. Fast überall ist der Traum nach ein Stückchen Freiheit und Natur möglich. Die einzigen Voraussetzungen sind Erde und Licht. Macht es Euch schön und bunt auf dem Balkon, lasst Euer Herz sprechen, nehmt alte Töpfe und Kannen und gibt ihnen eine neue Funktion. Gießt, erntet und habt Freude an Eurem Selbstgeschaffenen und genießt jeden Bissen und jedes Stück Schönheit, was Ihr angepflanzt habt. Steck Deine Freunde an, teile mit Ihnen das Glück und schafft Gemeinschaft.

Eure Naghmeh

 
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