Wenn alles grünt, wir draußen mit Flip Flops entspannt den Sonnenuntergang entgegen laufen können und unsere Haut nach Sonne duftet, dann ist es wieder an der Zeit Freunde und Familie zu einem gemütlichen Beisammensein einzuladen. Ganz nach dem Motto „A little Party never killed nobody“ kommen Sommerpartys aktuell häufiger in unseren Gärten vor. Die Natur bietet uns die Location, die wir dankend annehmen. Oder etwa nicht?

So schön die ausgelassenen und fröhlichen Abende sind, so sehr kann es unsere Umwelt belasten. Das muss natürlich nicht sein und soll auch nicht die Stimmung trüben. Deshalb geben wir dir ein paar Tipps, wie du eine gelungene nachhaltige Gartenparty gestalten kannst.


1. Kein Plastikgeschirr

Wenn du am nächsten Morgen nach deiner Party in deinen Garten gehst und überall liegt benutztes Plastikgeschirr rum, dann weißt du, dass deine Gäste viel Spaß hatten, aber die Natur ganz schön was abbekommen hat. Bei Plastik braucht unsere Umwelt erheblich länger um es abzubauen. Diese Belastung können wir ersparen, indem wir auf unser herkömmliches Geschirr setzen (jeder deiner Freunde kann etwas mitbringen) oder auf nachhaltige Einwegprodukte setzen.


2. Keine Plastikflaschen

Es gibt viele Möglichkeiten um auf Plastikflaschen zu verzichten. Du kannst einfach Leitungswasser in Glasflaschen abfüllen und z.B. mit Zitrone und Minze anreichern. Oder du nimmst ein oder zwei große Getränkespender mit Zapfhahn und bereitest zwei verschiedene Cocktails zu, die sich jeder in seinem Glas abzapfen kann. Und das Beste ist, es sieht einfach richtig cool aus und ist ein Hingucker.


3. Papierstrohhalme oder einfach mal ohne

Gut, schöne Strohhalme machen was her und pimpen unser Getränk optisch. Hier kann man aber auch auf Papier setzen oder man investiert langfristig in Strohhalme aus Edelstahl. Wenn man aber kann, kann man auch ganz drauf verzichten, denn zwingend notwendig ist es ja nicht. Außerdem geht das Gerücht rum, dass zu viel am Strohhalm nuckeln miese Falten an der Oberlippe machen soll. Na dann…



4. Gasgrill anstatt Kohlegrill

Welche Grillvariante am coolsten ist und den besseren Geschmack bringt möchten wir an dieser Stelle nicht kommentieren. Aber dass der Gasgrill dreimal weniger CO2 verbraucht als der Kohlegrill, macht ihn in Puncto Nachhaltigkeit zu unseren Favoriten. Und wenn es doch die Kohle sein soll, dann achte darauf, dass das Forest Stewardship Council (FSC) Siegel vorhanden ist. Nur so kannst du sicher sein, dass die Grillkohle aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt.


5. Gartenbeleuchtung mit LED oder Kerzen

Eine stimmungsvolle Gartenbeleuchtung darf natürlich nicht fehlen. Egal ob Lichterkette oder Lampions, achte drauf dass sie mit LEDs betrieben werden. LEDs halten länger und sind gut für deinen Geldbeutel. Aber auch  Solar betriebene Leuchtmittel sind eine super Alternative und ersparen dir den Kabelsalat. Wer es gerne klassisch und gemütlich mag, setzt auf Kerzen jeglicher Art. Egal welche Variante, Lichter sorgen für die richtige Stimmung.


6. Nur Gutes auf dem Grill

Deine Gäste werden sich freuen, wenn du auch bei der Qualität deines Grillfleisches achtsam warst. Am besten kaufst du regionale Bio-Ware mit entsprechendem Siegel (Bioland-, Naturland- oder Demeter-Zeichen). Auch beim Fisch solltest du auf die Siegel MSC, ASC, FOTS achten (Quelle: utopia.de). Noch besser ist natürlich die vegetarische Variante, aber es soll ja für jeden etwas dabei sein.


7. Mit dem Fahrrad zur Party

Wenn deine Gäste nicht zu weit weg wohnen, schlag ihnen doch vor mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Hier lässt sich so einiges an CO2 einsparen. Außerdem holt man doch bei den warmen Temperaturen gerne seinen Drahtesel raus – hat auch mehr ein Gefühl von Freiheit.


Und was ist das A und O für eine gelungene Sommerparty? Natürlich gute Laune.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß!

Eure Hanna